Minderung der Geräuschemission eines PC

mit Pentium4 - 1,5 GHz – Prozessor


letzte Maßnahme:

Ein lüfterloses Netzteil ergänzt nun das System.

Der Rechner hat nun zweifellos den Status Superleise - nur einen Schritt vom Lautlos-PC entfernt


Vorwort:

Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken, dass die vorgestellten Umbauten von jedermann problemlos nachzubauen sind. Im Gegenteil, manche Maßnahmen sind zeitaufwändig und erscheinen unwirtschaftlich oder gar riskant. Das Ziel war jedoch ein ganz anderes, nämlich die umgebende Technik im PC zu "entzaubern" und zu verstehen, warum im Sinne der Geräuschverminderung scheinbar billige und hocheffektive Maßnahmen zugunsten eines günstigen Endpreises bei der Herstellung eines PCs dem Rotstift zum Opfer fallen müssen.

Sollten Sie so wie ich auch Spaß am Thema entwickeln und sogar das ein oder andere bauen wollen, beachten Sie noch folgendes:

Daten sichern!

Den PC vor jedem Öffnen von der 230V-Netzspannung trennen!

Platinen nicht unnötig berühren, häufig blanke Stellen z.B. am Heizkörper, Schutzleiter der Steckdose oder Wasserleitung, etc. berühren um eigene statische Aufladungen des Körpers abzuführen!

Generelle Frage beantworten : Kann ich mir einen Fehlschlag oder gar eine Beschädigung (finanziell, zeitlich) leisten?


Empfehlung:

Prinzipbedingt eignet sich der Intel Pentium4 Chip hervorragend für Experimente dieser Art, da er über eine im Chip integrierte und zudem im messtechnischen Sinne zuverlässige Diode zur Temperaturmessung verfügt. Eine zu starke Erwärmung im Prozessorkern wird somit schnell genug für ein erfolgreiches Eingreifen bemerkt. Dies gilt ebenfalls für den PII, PIII, Celeron sowie die AMD Palomino Serie, also ab 1,2 Ghz. Die Überwachung der Temperatur kann entweder über das BIOS erfolgen, hierbei erklingt einfach ein Signalton bei Überschreitung des zuvor eingestellten Maximalwerts, oder erheblich komfortabler über das Gratis-Werkzeug MotherBoardMonitor (MBM) 5:

http://mbm.livewiredev.com/

Die Inbetriebnahme dieser Software erfordert Ruhe und Zeit, lassen sie sich daher nicht von anfänglichen Problemen wie zum Beispiel einem sofortigen Dauerwarnton oder falschen Anzeigewerten abschrecken, die Mühe lohnt sich aus meiner Sicht auf jeden Fall. (Finden und Einstellen der richtigen Sensoren usw.)


 Nun aber zu den von mir durchgeführten Schritten zu meinem leiseren PC sowie meine jeweils subjektive Beurteilung der Wirksamkeit Maßnahmen hinsichtlich der Schallemission. Subjektiv schon allein deshalb, da mir weder adäquate Messtechnik noch die benötigten Umgebungsbedingungen zur Verfügung stehen.

Legende für die Bewertung der Maßnahmen:

++

extreme Verbesserung

+

deutliche Verbesserung

o

kaum bzw. keine Verbesserung

-

Verschlechterung

--

starke Verschlechterung

(Weiter mit der Tour: CPU-Kühlung ) 



Zum Aufbau dieser Seiten:

Jede Komponente, welche für die Erzeugung, Verstärkung oder Weiterleitung von Lärm in meinem PC während des Abspielen von MP3-Dateien verantwortlich ist, erhält eine eigene Unterseite auf welcher die Maßnahmen zur Verringerung der Schallemission erläutert werden. Jede Maßnahme erhält dazu eine Nummer, evtl. mit Index, um eine Übersicht zu ermöglichen. Diese Nummerierung stellt nicht zwingend die sinnvollste Reihenfolge der Maßnahmen dar.

Stand 12.01.2004:

Dämpfung der Gehäuseschwingungen: Gehäuse

Verringerung der Festplattengeräusche: Festplatte

Ein passiver ZALMAN-Kühler ist auf der Grafikkarte montiert: Grafikkarte

Das Standard-Netzteil ist durch ein lüfterloses ersetzt: Netzteil (noch in Arbeit)

Die CPU-Kühlung ist mit einem überragenden ZALMAN-System realisiert: CPU-Kühlung

 

Trotz meiner augenblicklichen Zufriedenheit mit meinem Rechner werde ich auch in Zukunft die Angebote auf dem Markt verfolgen und ggf. weitere technische Grenzen ausloten. Hier wird aber der Kostenfaktor eine entscheidende Rolle einnehmen. Für die unmittelbare Zukunft plane ich keine erwähnenswerten weiteren Maßnahmen, um das Konzept zu vervollkommnen. Vollkommen heißt dabei für mich im Extremfall völlig lüfterlos, die notwendigen Investitionen wären jedoch für den Wegfall des verbliebenen CPU-Lüfters beträchtlich.

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