Drehzahlmessung bei PC-Lüftern

Die Auswertung erfolgt durch auf dem Motherboard aufgebrachte Schaltkreise in der Weise, dass zunächst ein Taktgeber mit fester Frequenz (z.B. 22,5 kHz) Signale liefert. Diese Signale werden in einem definierten Intervall gezählt. Da die meisten Lüfter 2 Signale pro Umdrehung liefern, liegt dieses Intervall bei eben diesen zwei Signalen vom Tachogenerator des Lüfters.

Das heißt also je mehr Signale produziert vom festen Taktgeber während einer Umdrehung gezählt werden, umso langsamer dreht der Lüfter. Dies erklärt auch die Probleme bei der Erfassung von geringen Drehzahlen, die zu erfassenden Taktgeber-Impulse erreichen irgendwann eine definierte maximale Anzahl. Sind die beiden Signale vom Tachogenerator dann noch nicht eingetroffen, wird dies als Lüfterstillstand interpretiert. Diese Vorgehensweise ist für serienmäßig ausgestattete Rechner sicher auch sinnvoll, ungeregelte Lüfter laufen eben bei etwa 4000 Umdrehungen pro Minute. Ein Absinken unter 1328 U/min kann nur auf schwerwiegende Lüfterprobleme hindeuten. Problematisch wird diese starre Auswertung beim Einsatz größerer (in Durchmesser und/oder Länge) und somit langsam drehender Lüfter mit obendrein temperaturabhängiger Drehzahl. Gibt der Lüfter zudem auch nur ein Signal pro Umdrehung anstelle der vorausgesetzten zwei Signale ab, ist ein Unterschreiten der minimal auszuwertenden Drehzahl sehr wahrscheinlich.

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